Aktuelles aus Grebenau

WALLERSDORF - (kj). Die Feuerwehren Grebenaus wurden zu einem Brand im Dachstuhl der Schreinerei von Klaus Koch in Wallersdorf gerufen - glücklicherweise war es die alljährliche Übung der Gründchenwehren, die anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der Feuerwehr Wallersdorf durchgeführt wurde.

Quelle: Oberhessische Zeitung http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/grebenau/45-mann-ueben-45-minuten-in-wallersdorf_18828698.htm

 

WALLERSDORF - (kj). Anlässlich des 80-jährigen Bestehens der Feuerwehr Wallersdorf trafen sich die Grebenauer Feuerwehren zu ihrer Jahreshauptversammlung im Kiebitzhaus im Grebenauer Stadtteil Wallersdorf.

BIEBEN - (gkr). Eigentlich unglaublich. Vor 40 Jahren wurde in der Dorfmitte von Bieben ein Wohnhaus abgerissen, um Platz zu schaffen für den Ausbau der Ortsdurchfahrt im Zuge der Landesstraße. Jetzt erfolgte der obligatorische Spatenstich. Kein Wunder, dass Ortsvorsteher Jens Heddrich, der kaum geboren war, als die Planungen begannen, von einem "Jahrhundert-Bauwerk" für sein Dorf sprach. Heddrich weiter: "Ich hoffe, dass mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt auch eine Attraktivierung unseres Dorfes und damit eine Verbesserung der Lebensqualität einhergeht." Die Einwohnerzahlen in Bieben, das urkundlich bereits 1275 erwähnt wurde, sei in den vergangenen Jahren von 240 auf 180 gesunken. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt werde das Dorfbild ganz entscheidend verbessern, gab sich Heddrich zuversichtlich.

UDENHAUSEN - Eine Resolution zur Abschaffung der Zwangsbeiträge für den Straßenausbau haben die Grebenauer Stadtverordneten am Mittwochabend in Udenhausen einstimmig beschlossen. Darin fordern sie die hessische Landesregierung auf, Städten und Kommunen die notwendigen Mittel dafür bereitzustellen. "Beitragsbescheide mit teilweise Summen von bis zu 40 000 Euro sind mittlerweile traurige Realität. Dies stellt für viele Anlieger trotz gesetzlich vorgesehener Stundungsmöglichkeiten eine kaum noch zu tragende finanzielle Belastung dar und bedroht ganze Existenzen", lautet ein Auszug der Resolution. Das verfassungsrechtliche Ziel der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land rücke durch die Zwangsbeiträge in immer weitere Ferne.

GREBENAU - (kj). Die Feuerwehr Grebenau-Mitte musste im vergangenen Jahr zu drei Brandeinsätzen und fünf Hilfeleistungseinsätzen ausrücken, berichtet Wehrführer Peter Frick auf der Jahreshauptversammlung. "Wären wir bei der Menschenrettung im Seniorenheim Cura-Sana zwei Minuten später gekommen, hätten wir eine 89-jährige Heimbewohnerin wohl nicht mehr lebend retten können", berichtete Frick. Bei der Teilnahme an der Hessischen Feuerwehr-Leistungsübung, die in Grebenau ausgerichtet wurde, erzielten die Kameraden mit der Auszeichnung in Silber nicht den erhofften Rang, was aber zugleich als Ansporn für das Jahr 2018 gesehen wird. Natürlich werden die Grebenauer Feuerwehrkameradinnen und -kameraden bei Veranstaltungen auf Kreisebene - wie beim Kreisfeuerwehrtag - zu sehen sein. Als besondere Herausforderung in diesem Jahr werde die Waldbrandübung des Landes Hessen, die vom 15. bis 16. Juni am Auerberg stattfindet, angesehen. Bürgermeister Lars Wicke sprach seinen Dank sowie den Dank des Magistrats der Stadt Grebenau für das Engagement der Feuerwehr aus. Er wies dabei darauf hin, dass die politisch geforderte Fortschreibung des Bedarf- und Entwicklungsplans im vergangenen Jahr viel Raum in den Magistrats- und Stadtverordnetensitzungen eingenommen hatte, sind doch damit viele finanzielle Anstrengungen im Etat der Stadt verbunden. So werden nun, neben der Anschaffung des neuen HLF 10-Feuerwehrfahrzeugs, die Räumlichkeiten in Grebenau, Wallersdorf oder Udenhausen erweitert.

Quelle: Oberhessische Zeitung http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/grebenau/grebenau-nun-gefahrgutfeuerwehr_18615036.htm

REIMENROD - (mpe). Authentisch, unkonventionell, locker, gesellig in munterer Runde, gleichzeitig zu jeder Zeit professionell und fundiert. So wie man ihn kennt bei Freunden und bei den Menschen, die beruflich mit ihm zu tun hatten, wurde Förster Arno Eifert aus dem hessischen Staatsdienst als Forstamtsrat verabschiedet. Alle Kollegen vom Forstamt Romrod, einschließlich Forstamtsleiter Hans-Jürgen Rupp, waren angereist. Nach einem skizziert geschilderten Lebenslauf und munteren Anekdoten, nach dem kurz und bündig geschilderten beruflichen Werdegang ging es schließlich über zum Überreichen der Versetzungsurkunde in den Ruhestand durch Forstamtsleiter Rupp.

Quelle: Oberhessische Zeitung http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/grebenau/foerster-mit-leib-und-seele_18590804.htm

Anlässlich der Themenwochen „Land hat Zukunft“ hat Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, heute einen Förderbescheid in Höhe von 100.000 Euro an den Magistrat der Stadt Grebenau übergeben. Die Hessische Landesregierung fördert damit die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) zwischen der Stadt Grebenau, der Stadt Romrod sowie den Gemeinden Feldatal und Schwalmtal. Die vier Kommunen haben sich zur Errichtung eines gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks sowie eines gemeinsamen Verwaltungsbehördenbezirks entschlossen.

Quelle: Hessisches Ministerium des Inneren und für Sport https://innen.hessen.de/presse/pressemitteilung/100000-euro-fuer-interkommunale-zusammenarbeit-im-vogelsbergkreis-uebergeben-0

FASCHING Das 700-Einwohner-Dorf Schwarz feiert die fünfte Jahreszeit mit einer großen Sitzung

SCHWARZ - (mpe). So kennt man den Fasching in Schwarz: Frenetische Jubelattacken rütteln an den Grundfesten der „Auerberghalle“ des so musikalischen 700-Einwohner-Dorfes. Sich den Bauch halten vor Lachen, nicht aus Höflichkeit, sondern weil er sonst anfängt wehzutun. Es war wieder einmal so weit, auch bei der diesjährigen Faschingssitzung breitete sich die Stimmung wie ein Buschfeuer aus, in rasender Geschwindigkeit schlugen die Flammen bis zur Decke und hauten mit voller Power durch´s Dach.