Dorfentwicklung IKEK Stadt Grebenau

Liebe Bürgerinnen und Bürger
der Stadt Grebenau,


unsere Stadt ist mit allen Ortsteilen bis 2027 Förderschwerpunkt im Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen. Ziel der hessischen Dorfentwicklung ist es, die Dörfer im ländlichen Raum als attraktive und lebendige Lebensräume zu gestalten sowie durch eine eigenständige Entwicklung die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potentiale vor Ort zu mobilisieren. Die Voraussetzung dafür ist ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK).

Was ist ein IKEK?

Ein IKEK ist ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept. Das IKEK Grebenau soll zukünftig die zentrale Handlungsgrundlage für die Entwicklung der Ortsteile der Stadt darstellen. Es enthält gesamtkommunale strategisch-konzeptionelle Aussagen über künftige Schwerpunkte und Handlungsfelder sowie zu Zielen, Umsetzungsstrategien und gemeinsam abgestimmte Maßnahmen. Zudem werden im IKEK Fördergebiete für private Vorhaben abgegrenzt und strategische Sanierungsbereiche ausgewiesen.

Ihre Meinung ist gefragt! Machen Sie bei der Befragung zum IKEK mit.

„Sie - als Experten Ihrer Heimat - sind herzlich dazu eingeladen, sich aktiv in die Erarbeitung des Konzeptes einzubringen. Folgende Möglichkeiten sind dafür vorgesehen:

  • April/Mai 2021: Befragung (online und analog) im Rahmen der Bestandsaufnahme zu Stärken und Schwächen
  • Ende August 2021: IKEK-Forum zur Entwicklung von Maßnahmen, Projektideen und Gründung von Arbeitsgruppen
  • September 2021: IKEK-Forum zur Vorstellung der IKEK-Ergebnisse und Fördergebiete

Wir werden Sie auf dieser Seite und im Gründchen Boten regelmäßig informieren und zu den Veranstaltungen einladen.

Dokumentation des 1. Öffentlichen IKEK-Forum 25.08.2021

Dokumentation_IKEKForum-2021-08-25.pdf (2,6 MiB)

Neues von der Dorfentwicklung: Das Gründchen bedeutet Heimat!

Ende April hatten wir Sie dazu aufgerufen, sich an einer Befragung im Rahmen der Dorfentwicklung zu beteiligen. Bis zum 23. Mai konnten alle Bewohner*innen des Gründchens online oder mit einem Papierfragebogen bewerten, was aus ihrer Sicht die wichtigsten Themenfelder, Stärken und Schwächen der Stadt für die Erstellung des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) sind. Insgesamt 191 Personen sind diesem Aufruf gefolgt. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen für Ihre vielzählige Teilnahme bedanken! Die konstruktiven Hinweise und Erläuterungen aus Sicht von Ihnen als „Expert*innen vor Ort“ bilden eine wichtige inhaltliche Grundlage für unsere weitere Arbeit und geben uns Einblicke, die man als außenstehendes Büro auf diese Art sonst nicht erreichen kann.

Die Ergebnisse werden zurzeit mit der Steuerungsgruppe (bestehend aus Bürgermeister, Verwaltung, Kreisverwaltung, allen Ortsvorsteher*innen sowie Pfarrerin Müller und Pfarrer Kretschmer) ausgewertet und durch die fachliche Sicht der Planungsbüros ergänzt. Ende August wird es eine öffentliche Veranstaltung geben, bei der die Ergebnisse vorgestellt werden und darauf aufbauend gemeinsam Projekte und Maßnahmen erarbeitet werden. Diese Veranstaltung war zunächst war für Mitte Juli geplant, aber pandemiebedingt erhoffen wir uns mit dem späteren Termin ein insgesamt geringeres Risiko für alle. Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben. Wir möchten Ihnen aber vorab schon einen kleinen Einblick in die Antworten geben:

Abbildung 1 zeigt die Antwort auf die Frage: „Wenn Sie an das Gründchen denken, denken Sie an…“. Die Antworten darauf wurden zusammengefasst und Kategorien zugeordnet. Antworten mit weniger als 5 Nennungen werden nicht dargestellt. Der meistgenannte Aspekt mit insgesamt 80 Nennungen, das umfasst ca. 42% der Teilnehmer*innen, war „Heimat“, dicht gefolgt von „Landschaft und Natur“ und „Ruhe und Idylle“.

In Abbildung 2 werden die Antworten auf die Frage „Welche drei Themenbereiche sind im Gründchen aus Ihrer Sicht von besonderer Bedeutung?“ gezeigt. Hier liegt ein besonderer Schwerpunkt bei den Themen „Medizinische Versorgung, Pflege und Gesundheit“ (67 Nennungen) sowie „Wohnen“ (66 Nennungen). Auch „Landschaft und Natur“ und „Digitalisierung und Breitbandausbau“ scheinen die Bewohner*innen des Gründchens vordergründig zu beschäftigen. Für uns sind diese Antworten der Hinweis, diese Themen besonders tiefgehend zu untersuchen.

Und Sie fragen Sich vielleicht, welcher Stadtteil die höchste Anzahl an abgegebenen Fragebögen erreicht hat. Hierbei geht Udenhausen mit 57 Teilnehmer*innen als „Gewinner“ hervor, gefolgt von Schwarz und Grebenau.

Bei Rückfragen oder für weitere Informationen können Sie sich gerne an die Mitglieder der Steuerungsgruppe oder an die Büros direkt wenden! Die Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Stadt (https://www.grebenau.org/dorfentwicklung-in-hessen-ikek.html). Dort und hier im Gründchen Boten informieren wir Sie über Neuigkeiten und weitere Möglichkeiten, sich in den Prozess einzubringen.

Sophie Högl, quaas-stadtplaner

Neues von der Dorfentwicklung: Auftakt vom IKEK

Die Stadt Grebenau ist als Förderschwerpunkt in das Programm „Dorfentwicklung in Hessen“ aufgenommen worden. Das heißt: in allen Stadtteilen können in den Folgejahren bis 2027 kommunale und private Maßnahmen mit finanzieller Unterstützung durch das Land Hessen vorbereitet und umgesetzt werden. Ziel des Förderprogramms ist es, die Dörfer im ländlichen Raum als attraktive, lebendige Lebensräume zu erhalten und zu gestalten. Als Grundlage der Förderung von Dorfentwicklungsmaßnahmen gilt es als ersten Schritt ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) zu erarbeiten. Dazu wurden die Büros quaas-stadtplaner aus Weimar und COOPERATIVE Infrastruktur und Umwelt aus Kassel beauftragt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam eine Strategie für das gesamte Gründchen zu erarbeiten und möchten Sie regelmäßig im Gründchen Boten über die Fortschritte der IKEK-Erstellung informieren und Ihnen Einblicke in unsere Arbeit geben.

In dieser Ausgabe vom Gründchen-Boten finden Sie einen Flyer mit weiterführenden Informationen zum IKEK und einen Fragebogen zu den Stärken und Schwächen vom Gründchen. Wir laden Sie ein, sich daran zu beteiligen, damit wir alle Facetten von Ihren Dörfern kennenlernen – sowohl die „Schokoladenseiten“, als auch die Bereiche, die in den nächsten Jahren angepackt werden sollen.

Die Befragung ist Ihre erste Möglichkeit, sich in den Prozess einzubringen. In den folgenden Monaten ist für Juli eine öffentliche Veranstaltung, ein sogenanntes IKEK-Forum geplant, bei dem es darum gehen wird, gemeinsam Projektideen und Maßnahmen zu entwickeln. Im September folgt dann ein weiteres IKEK-Forum, bei dem der Schwerpunkt auf den Fördergebieten und –möglichkeiten liegt. Je nachdem, wie es die pandemiebedingten Einschränkungen zulassen, finden die Veranstaltungen ggf. online oder auf andere Art statt. Darüber werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Der Prozess wird durch eine Steuerungsgruppe, bestehend aus Verwaltung, Kreisverwaltung, allen Ortsvorsteher*innen, Mitglieder*innen der Fraktionen, Stadtverordneten sowie Pfarrerin Müller, Pfarrer Kretschmer und Bürgermeister Lars Wicke begleitet. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Mitglieder der Steuerungsgruppe oder an die Büros direkt wenden! Die Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Stadt (https://www.grebenau.org/dorfentwicklung-in-hessen-ikek.html). Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen und sind gespannt auf die Ergebnisse der Befragung!

Sophie Högl, quaas-stadtplaner

Ansprechpartner

Tamara Neeb, Stadt Grebenau
Tel.: 06646/970-22
Fax: 06646/970-16
neeb@grebenau.de
Jörg Stieler, Amt für Wirtschaft und den ländlichen Raum Vogelsbergkreis
Tel.: 06641/977-3523
Fax: 06641/977-3501
Joerg.Stieler@vogelsbergkreis.de
Sophie Högl, quaas-stadtplaner Weimar (Zuständiges Planungsbüro)
Tel.: 03643/494921
Fax: 03643/494931
buero@quaas-stadtplaner.de

 

Dieses Projekt wird gefördert durch:

        

Europäische Union  und Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV)