Aktuelles aus Grebenau

Die konstituierende Sitzung
der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grebenau

findet am 22. April 2026 um 20:00 Uhr
im Sitzungssaal des Rathauses Grebenau statt.

TAGESORDNUNG

1.

Eröffnung der Sitzung durch den Bürgermeister

2.

Feststellung des am längsten ununterbrochen der Stadtverordnetenversammlung angehörende Mitglieds der Stadtverordnetenversammlung

3.

Feststellung der Beschlussfähigkeit

4.

Wahl des/der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung

5.

Wahl der Stellvertreter des/der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung
a)         1. Stellvertreter/in
b)         2. Stellvertreter/in

6.

Wahl der/des Schriftführers/in und ihres/seines Stellvertreters

7.

Entscheidung über die Gültigkeit der Wahl der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte sowie über Einsprüche nach § 25 KWG

a)         Stadtverordnetenversammlung
a.1)     Einsprüche
a.2)     Gültigkeit

b)         Ortsbeirat
b.1)     Einsprüche
b.2)     Gültigkeit

8.

Wahl eines Wahlprüfungsausschusses

9.

Änderung der Hauptsatzung:

a)         Erhöhung oder Herabsetzung der Zahl der Stellvertreter des/der

           Stadtverordnetenvorstehers/in
b)         Erhöhung oder Herabsetzung der Zahl der ehrenamtlichen Stadträte
c)         Neufestsetzung der Zahl und/oder der Aufgabenbereiche der Ausschüsse
d)         Erhöhung oder Herabsetzung der Mitgliederzahl in den Ausschüssen

10.

Wahl der Ausschussmitglieder
(oder: Beschluss über das Bilden der Ausschüsse im Benennungsverfahren)

11.

Wahl der Vertreterinnen und Vertreter sowie Stellvertreterinnen und                                        Stellvertreter

a)         Gemeindeverwaltungsverband Feldatal/Grebenau/Romrod/Schwalmtal
b)         Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis
c)         ekom21 – KGRZ Hessen
d)         Wasser- und Bodenverband
e)         Umwelt- und Landschaftspflegeverband Alsfeld
f)         Seniorenbeirat des Vogelsbergkreises

12.

Wahl, Einführung, Verpflichtung, Ernennung und Vereidigung der                                          ehrenamtlichen Stadträte/innen

13.

Mitteilungen und Anfragen

Grebenau, den 09.04.2026

gez. Lars Wicke

Mit dem Inkrafttreten des Ersten Bürokratieabbaugesetzes des Landes Hessen zum 23. Dezember 2025 entfällt die bisherige Pflicht zur Anzeige eines vorübergehenden Gaststättenbetriebs durch gemeinnützige Organisationen. Diese Änderung betrifft insbesondere Vereine, Initiativen, Bürgergruppen sowie ehrenamtliche Zusammenschlüsse.

Veranstaltungen, bei denen Speisen oder Getränke angeboten werden, müssen nicht mehr nach § 6 HGastG gemeldet werden. Die Regelung gilt u. a. für Vereine, Stiftungen, Feuerwehren, Kultur- und Sportvereine, Elterninitiativen sowie lose organisierte Gruppen. Da keine Anzeige mehr erforderlich ist, entfallen auch entsprechende Verwaltungsgebühren.

Durch die neue Regelung werden Behörden nicht mehr automatisch über Veranstaltungen informiert. Das bedeutet, dass die Stadt Grebenau keine Kenntnis mehr über Feste, Märkte oder sonstige Veranstaltungen erhält. Auch Polizei und weitere Behörden werden nicht vorab informiert.

Empfehlung der Stadt Grebenau

Um weiterhin eine gute Unterstützung sicherzustellen, empfiehlt die Stadt Grebenau insbesondere bei größeren oder organisatorisch anspruchsvolleren Veranstaltungen eine frühzeitige freiwillige Abstimmung mit dem Ordnungsamt.

Dies ist besonders sinnvoll bei Veranstaltungen mit hohem Besucheraufkommen, dem Ausschank von Alkohol, Nutzung öffentlicher Verkehrsflächen oder notwendigen Verkehrsmaßnahmen, besonderen Anforderungen an den Brandschutz, möglicher Lärmentwicklung oder Veranstaltungen in den Abend- und Nachtstunden.

Eine frühzeitige Abstimmung bietet fachliche Hinweise und Beratung, Klärung rechtlicher Rahmenbedingungen (z. B. Lärm-, Verkehrs- oder Brandschutz), bessere Koordination mit Sicherheits- und Einsatzkräften, die Möglichkeit, organisatorische Risiken im Vorfeld zu reduzieren.

Alle weiteren erlaubnispflichtigen Vorgänge, wie beispielsweise Straßensperrungen oder Plakatierungserlaubnisse, bleiben davon unberührt.

Ebenso gelten die Vorschriften bzgl. Brandschutz, Lärmschutz, Jugendschutz usw. unverändert fort.

Die Stadt Grebenau setzt daher weiterhin auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit örtlichen Institutionen und Vereinen und steht bei Bedarf unterstützend und beratend zur Seite.

Am 19. Februar 2026 hätte Heinrich Peter Eifert seinen 100. Geburtstag gefeiert. Knapp 4 ½ Jahre nach seinem Tod gedenkt die Stadt Grebenau ihres verdienten Ehrenbürgers, der das musikalische und gesellschaftliche Leben unserer Stadt über Jahrzehnte hinweg geprägt hat.

Im Jahr 1960 gründete Heinrich Peter Eifert den Evangelischen Posaunenchor Schwarz und blieb bis 1997 sein Chorleiter. Bis zum Jahr 2003 bildete er mehr als 200 Jungen und Mädchen an Blechblasinstrumenten aus. Selbst mit 91 Jahren – bis 2017 – war er noch als aktiver Bläser in »seinem« Posaunenchor zu erleben, ehe er sich altersbedingt zurückzog. 1997 ehrte ihn der Chor mit dem Titel Ehrenchorleiter. Zwischen 1970 und 1976 leitete der leidenschaftliche Musiker zudem den Evangelischen Posaunenchor Udenhausen.

Fast ein halbes Jahrhundert stand er dem Evangelischen Damensingkreis Schwarz vor, außerdem führte er über 40 Jahre den Gesangverein „Eintracht“ Schwarz. Für diesen unermüdlichen Einsatz erhielt er 2004 auch hier die Ehrenchorleiter würde. Neben der Musik brachte sich Heinrich Peter Eifert von 1955 bis 1997 als Mitglied des Kirchenvorstand Schwarz ein und wurde anschließend zum Ehrenkirchenvorsteher ernannt.

1990 verlieh ihm das Land Hessen den Ehrenbrief, 1997 erhob ihn die Stadt Grebenau in den Stand des Ehrenbürgers. Die Diakonie Hessen zeichnete ihn 1999 mit dem Goldenen Kronenkreuz aus, 2005 folgte das Bundesverdienstkreuz – sichtbare Zeichen für sein unermüdliches Wirken zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Ob bei festlichen Gottesdiensten, Geburtstagsständchen, den geliebten Seniorennachmittagen in Schwarz und Wallersdorf oder bei unzähligen weltlichen Auftritten – wer Heinrich Peter Eifert begegnete, spürte seine Liebe zur Musik und zu den Menschen. Sein Dirigat vereinte Generationen; sein leiser Humor und seine offene Art machten ihn zum Vorbild für viele.

Das Andenken an Heinrich Peter Eifert mahnt uns, sein Vermächtnis wachzuhalten: Musik als verbindende Sprache zu pflegen, ehrenamtliches Engagement zu stärken und das menschliche Miteinander in unserer Stadt lebendig zu halten.

Wir verneigen uns voller Dankbarkeit vor einem großen Menschen und werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Lars Wicke
Bürgermeister der Stadt Grebenau

Bürgermeister Lars Wicke (r.), Stadtverordnetenvorsteher Carsten Ritz (2. v. l.) und SPD-Fraktionsvorsitzender Steffen Krug (l.) verabschieden SPD-Mitglied Gerhard Agel, der 18 Jahre in der Stadtverordnetenversammlung aktiv war.

Grebenau – Grebenaus Stadtverordnetenversammlung hat den Haushalt 2026 mit Mehrheit beschlossen. Er sieht den Ausgleich des Fehlbetrags von 280000 Euro durch die vorhandenen Rücklagen vor. Dadurch wurde eine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern zur Einnahmeverbesserung vermieden.

Wie in vielen anderen Kommunen im Vogelsbergkreis steht auch in Grebenau im Ergebnishaushalt unter dem Strich ein Defizit, hier in Höhe von rund 280000 Euro. Renate Herrmann, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler (FW), erinnerte in ihrer Rede zum Haushalt daran, dass schon im Finanzplan für 2025 Einsparungen vorgenommen wurden, ohne die das aktuelle Haushaltsdefizit deutlich höher ausgefallen wäre...

Quelle: Oberhessische Zeitung

Am vergangenen Samstag trafen sich zahlreiche Gäste aus Schwarz sowie dem ganzen Gründchen zu einem gemütlichen Kaffeenachmittag in der traditionsreichen Gastwirtschaft Jöckel. Bei frisch gebrühtem Kaffee und köstlichem Kräppel kam schnell eine herzliche Atmosphäre auf, in der man sich angeregt austauschte und gemeinsam lachte. Ortsvorsteher Matthias Muhl hieß alle Anwesenden willkommen und betonte, wie wichtig solche Begegnungen für das Gemeinschaftsgefühl im Dorf seien.

Nach dem Kaffee sorgte ein kleines närrisches Programm für gute Laune: Bürgermeister Lars Wicke blickte mit gewohnt spitzer Zunge auf das vergangene Jahr in der Bundes- und Weltpolitik zurück und kommentierte die vielen großen Aufreger. Einen besonderen Höhepunkt bildete der zeitlose Herricht-und-Preil-Sketch „Die Briefmarke“, den Renzo Geißel und Daniel Eidt so pointiert interpretierten, dass kein Auge trocken blieb und die Lachmuskeln überaus strapaziert wurden. Das lokale Geschehen wurde gekonnt pointiert von der „Schwarz Katz“. Sie ist das ganze Jahr umhergeschlichen und hat vieles gesehen was den Menschen im Gründchen passiert ist. Holger Eidt und Ortsvorsteher Matthias Muhl, gaben die Beobachtungen und ihre Schlüsse daraus dem Publikum zum Besten.

Zum musikalischen Finale ließ der Posaunenchor Schwarz unter der Leitung von Jan Eifert schwungvolle Egerländer Klänge erklingen. Lars Wicke führte durch das Programm und sammelte spontan Musikwünsche von den Veranstaltungsgäste, die dies mit begeistertem Applaus honorierten. Es wurde mitgesungen und geschunkelt. Ohne Zugabe konnten die schwärzer Musikanten ihren Auftritt nicht beenden. So endete ein rundum gelungener Nachmittag, der eindrucksvoll bewies, wie lebendig die Dorfgemeinschaft in Schwarz ist – Matthias Muhl dankte allen Aktiven recht herzlich.

Die für den 21.02.2026 geplante Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schwarz findet nicht statt und wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der neue Versammlungstermin wir rechtzeitig über das Mitteilungsblatt bekanntgegeben.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.