Volkstrauertag 2019

Sprichwörtliches Novemberwetter bildete den äußeren Rahmen der zentralen Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages der Stadt Grebenau. Leichtem Nieselregen und langsam aufsteigender Kälte mussten die Besucher standhalten. In diesem Jahr wurde die Bevölkerung des Gründchens an das Ehrenmal auf dem Reimenröder Friedhof eingeladen. Insgesamt folgten gut 80 Personen der Einladung und versammelten sich in Reimenrod. Die Gedenkrede zum Volkstrauertag hielt in diesem Jahr der Grebenauer Bürgermeister Lars Wicke. Er ging mit seinen Worten auf das Leid ein, das durch die beiden Kriege, aber auch durch Terror, Flucht und Vertreibung über die Menschheit gekommen ist. Der deutsche Überfall auf Polen steht für den Beginn jenes menschenverachtenden Krieges der Deutschland, Europa und weitere Teile der Welt grundlegend umgewälzt hat. Gerade die deutsch – polnische Aussöhnung ist ein Zeichen für die Überwindung des unsagbaren Leides auf beiden Seiten. Wicke rief aber auch dazu auf die Demokratie und die freiheitliche Grundordnung in Deutschland und Polen zu schützten. Seine Worte wurden durch Lesungen von Zeitzeugenbriefen ergänzt die von Lisa Sippel und Jan Heinbächer vorgetragen wurden. Im Anschluss an die Ansprache und das Totengedenken legten Bürgermeister Lars Wicke und Ortsvorsteher Gerhard Agel zu den Klängen „Ich hatte nen Kameraden“ den Ehrenkranz der Stadt nieder. Für den würdigen musikalischen Rahmen sorgten der Posaunenchor Grebenau unter der Leitung von Klaus Kalbfleisch und der Chor Jubilate unter der Leitung von Pfarrer Thoralf Kretschmer.

Zurück