Tür zum Backhaus erstrahlt im neuen Glanz

von rechts: Daniel Eidt, Darius Swiercz, Lars Zinn, Rene Czwalina, Lars Wicke

Eigeninitiative zum Wohle der Allgemeinheit

Um 1850 gab es in Schwarz vier öffentliche Backhäuser. Heute steht nur noch das „Backhaus am Wasser“. Dieses wurde 1892/93 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaues errichtet. Bereits mehrfach wurde das städtische Gebäude durch Privatengagement baulich verbessert. Durch das erste Backhausfest in Schwarz konnte im Jahre 1989 der Ofen grundlegend saniert werden. Gute 20 Jahre später diente der Erlös des Backofenfestes wiederum zu dessen Sanierung.  Nun ging es um das Eingangsportal. Witterungseinflüsse und der Zahn der Zeit hatten es arg in Mitleidenschaft gezogen. Daniel Eidt, Rene Czwalina und Darius Swiercz haben aus beständigem Lärchenholz eine neue Eingangstür entstehen lassen, die sich harmonisch an das historische Gebäude anpasst. Die eingebauten Beschläge sind noch älter als das eigentliche Backhaus. Nachdem die Tür ihren Platz gefunden hatte, wurde durch Marco Allendorf und Lars Zinn das Mauerwerk wieder an den neuen Eingang angepasst. Die nötigen Baumateriealien wurden durch den Kirmesclub Schwarz finanziert. Der Kirmesclub nutz das Backhaus mittlerweile dreimal im Jahr um Salzekuchen und Sauerteigbrot zu backen. Im Namen der städtischen Gremien Dankte Bürgermeister Lars Wicke den Akteuren für ihren Einsatz und dem Kirmesclub für die finanziellen Mittel zum Wohle der Dorfgemeinschaft. Ist doch das Backhaus in Schwarz das einzige Backhaus im Gründchen, in dem private Haushalte noch regelmäßig ihren persönlichen Brotbedarf nach alter Tradition decken. Durch die Initiative des Kirmesclub gelangt die alte Kunst des Brotbackens im Holzbackofen auch in das Bewusstsein der Jugend und kann so für die Zukunft erhalten werden.

Foto: Hesse

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