Sternsinger im Rathaus

GREBENAU - (red). Gerade in traditionell evangelischen Gegenden hat sich der Brauch der Sternsinger zu einer ökumenischen Botschaft entwickelt. Deshalb findet man auch im Gründchen nicht nur Katholiken unter den kleinen Königen, heißt es in einer Pressenotiz.
Das Motto des aktuellen Dreikönig-singens, bei dem die Sternsinger den Segen bringen und um eine Spende bitten, lautet: „Segen bringen, Segen sein, für Kinder mit Behinderung – in Peru und weltweit!“ Auch in diesem Jahr war das Grebenauer Rathaus eine Station, in der die Sternsinger ihre frohe Botschaft verkündeten. Über den Besuch freuten sich neben Bürgermeister Lars Wicke auch Ortsvorsteherin Renate Herrmann und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Nach dem Besuch im Rathaus ging es dann noch in den Kindergarten und das Seniorenheim, bevor die Privathaushalte im Gründchen, in Lingelbach und Hatterode besucht werden. Begleitet werden die jungen Sänger dabei von Eva Montanus und Melanie Hamel.
 
Wie die Pressestelle des katholischen Bistums Mainz mitteilt, hat sich die Aktion seit ihrem Start 1959 zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Bei der Aktion 2017/2018 hatten die Mädchen und Jungen rund 48,75 Millionen Euro gesammelt. Rund 300 000 Mädchen und Jungen sowie rund 90 000 Begleiter hatten sich in 10 148 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten beteiligt. 1 436 Projekte für Not leidende Kinder in weltweit 108 Ländern konnten die Sternsinger 2017 unterstützen. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen laut Pressenotiz weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe. Auch in diesem Jahr werden die Mädchen und Jungen – verkleidet als Heilige Drei Könige – den Segen „C + M + B * 2019“ in die Häuser bringen – die Buchstaben C, M und B stehen für die lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Im Dezember 2015 war das „Sternsingen“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.
 

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