Masterplan für Breitbandausbau im Gründchen

REIMENROD - Auch Grebenau rüstet sich für schnelles Internet. Die Stadtverordnetenversammlung gab am Dienstagabend im Dorfgemeinschaftshaus in Reimenrod „grünes Licht“ für die Erstellung eines Masterplanes zur Verlegung von Leerrohren, um für die Zukunft schnell reagieren zu können, wenn eine entsprechende Förderung ansteht. Schließlich eröffnet die Breitbandförderrichtlinie des Bundes die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Beratungsleistungen und die Erstellung eines Masterplanes. Die Kosten dazu werden zu 100 Prozent durch Bund und Land gefördert, heißt es in der Vorlage zur Breitbandförderrichtlinie. Jedoch muss die Inanspruchnahme haushaltsmäßig erfasst und gebucht werden. Für Grebenau bedeutet dies, 40 000 Euro in der Ausgabe und den gleichen Betrag in der Einnahme im Haushalt zu erfassen. Daher soll der Magistrat die Schritte zur Umsetzung des Masterplanes in die Wege leiten, war die einstimmige Beschlussfassung der Stadtverordneten.
 
Bürgermeister Lars Wicke (Freie Wähler) hatte vor der Abstimmung darauf hingewiesen, dass auch die weiteren Mitgliedsgemeinden im Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Grebenau-Feldatal-Schwalmtal-Romrod eine entsprechende Beschlussfassung in ihren Gremien herbeiführen wollen. Aus der Geschäftsführung der Bigo (Breitbandinfrastrukturgesellschaft Oberhessen) sei noch einmal bestätigt worden, dass im Sommer 2019 im Gründchen die Breitbandverlegung durchgeführt werden soll, informierte Wicke abschließend.
 

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