Feuerwehr prägt Dorfleben

REIMENROD - Auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr blickte die Freiwillige Feuerwehr Reimenrod während ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Im sehr gut besuchten Dorfgemeinschaftshaus erstattete der Vorsitzende Alexander Bock Bericht.
Die Reimenröder Wehr habe derzeit 66 Mitglieder. Das Vereinsleben sei im vergangenen Jahr durch eigene Veranstaltungen geprägt gewesen, so Bock laut Pressemitteilung. Der Vorsitzende erinnerte an den Glühweinabend, die Fronleichnamswanderung, Ausflug nach Erfurt und die Ausrichtung des 34. Wandertages. Bei den Wandertagen in Hatterode und Schwarz waren die Brandschützer ebenfalls vertreten. Rund um das Dorfgemeinschaftshaus und an der Grillhütte wurden Arbeitseinsätze geleistet. Zum Schluss seiner Ausführungen regte Bock die Mitglieder an, sich weiter für den Erhalt der Gemeinschaft einzusetzen.
Florian Krasel übernahm für den verhinderten Wehrführer Hendrik Schwalm den Bericht aus der Einsatzabteilung. Ausrüstungstechnisch sei die Wehr auf einem guten Stand, beschränke sich aber zurzeit nur auf das Nötigste. Das sei ein Verdienst von Gerätewart Wolfgang Noll. Er kümmere sich das ganze Jahr um Ausrüstung, Geräte und Fahrzeug. Ortsvorsteher Gerhard Agel würdigte die Arbeit der Wehr nicht nur im Ernstfall, sondern auch ihr Vereinsleben. „Die Feuerwehr ist ein fester Bestandteil von Reimenrod“, lobte Agel das Engagement und versprach der Wehr die Unterstützung des Ortsbeirates. Sorge mache dem Ortsvorsteher, wie teilweise die Rettungsdienste, sprich Feuerwehr, Polizei, THW, Sanitäter, während ihrer Arbeiten massiv angepöbelt, beschimpft und sogar körperlich angegriffen werde. Diese Einrichtungen, die teilweise ihr eigenes Leben gefährdeten, haben so etwas nicht verdient, sagte Agel.
 
EHRUNGEN:
Willi Schwalm und Manfred Vonrhein wurden für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt und Jürgen Schmidt für 50 Jahre. Alle hätten viel für die Feuerwehr getan, und man sei froh und dankbar für das, was sie geleistet haben, resümierte der Vorstand. (red)
Bürgermeister Lars Wicke (Freie Wähler) lobte die Arbeit des einzigen Reimenröder Vereins. „Es bestätigt sich immer wieder, dass Reimenrod die Feuerwehr und die Feuerwehr Reimenrod ist“, sagte Wicke. Weiterhin führte er aus, dass er mit dem Gesamtbild der Gründchenwehren sehr zufrieden sei und immer ein Ohr für ihr Anliegen habe.
Stadtbrandinspektor Michael Jahnel berichtete über die Einsätze im sehr trockenen Jahr 2018. Er erinnerte nochmals an die Großübung im Vogelsbergkreis mit 800 Einsatzkräften, die sehr positiv verlaufen sei. Weiterhin stünden Lehrgänge, Weiterbildungen und Übungen im Fokus, um die Schlagkraft der Brandschützer auf den aktuellen Stand zu bringen.
 
Quelle: Oberhessische Zeitung: https://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/grebenau/feuerwehr-pragt-dorfleben_19919732

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