Bringschuld eingelöst - Gemeinsame Probe von Posaunenchören aus Schwarz und Groß-Felda
Feldatal/Grebenau – Vor kurzem hat der evangelische Posaunenchor Groß-Felda seine Bringschuld aus der Aktion „Baumpflanz-Challenge“ eingelöst. Eigentlich war diese schon längst überfällig, geriet aber über die Monate etwas in Vergessenheit.
Bei einem der letzten Feierabendmärkte in Alsfeld auf dem Rathausplatz, als der Schwärzer Posaunenchor einen Auftritt hatte, waren auch einige Posaunenchor-Mitglieder aus Groß-Felda als Gäste anwesend. Dabei erinnerte man sich an die noch ausstehende Aufgabe und vereinbarte ein Treffen.
Die Baumpflanz-Challenge 2026 ist eine Aktion, die ursprünglich von den Feuerwehren ins Leben gerufen wurde, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen und den Teamgeist zu stärken. Diese Social-Media-Aktion wurde schnell auch von anderen Vereinen, Unternehmen und Gruppen aufgegriffen und entwickelte sich zu einem wahren Renner. Die Regel: „Wer nominiert wird, hat mindestens eine Woche Zeit, einen Baum zu pflanzen, dies per Video oder Foto in den sozialen Medien zu teilen und neue Teilnehmer zu nominieren.“ Auf diesem Weg wurden die Groß-Felda-Bläser von den Bläserkollegen aus Schwarz nominiert und waren ab dann in der Pflicht, innerhalb einer Woche einen Baum zu pflanzen. Da diese Frist aber nicht eingehalten und auch nicht gepflanzt wurde, wurde nun die Strafe in Form einer kräftigen Brotzeit fällig. Der Abend begann mit einer gemeinsamen Probe unter der Leitung von Chorleiter Jochen Grabowski (Schwarz). Gespielt wurden Stücke wie die Fuchsgrabenpolka, der Böhmische Traum und weitere Lieder aus der böhmischen Blasmusik. Ein beeindruckender Sound war aus dem Probenraum zu hören. In der Zwischenzeit hatte der frühere Groß-Feldaer Chorleiter Herbert Schott den Grill angeheizt und lud nach der Probe zu Rostbratwürstchen, Rindswürstchen und zu Grillkäse ein. Bei einem Getränk stand man noch lange zusammen und unterhielt sich.
Quelle: Oberhessische Zeitung